CDU will Rasenmähroboter auf Lingener Sportplätzen testen

Stadtratsfraktion stellt Antrag für nächste Sportausschusssitzung

Lingen (Ems). Die Lingener CDU-Stadtratsfraktion möchte die Verwendung von Rasenmährobotern auf städtischen Sportplätzen testen. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die nächste Sitzung des Sportausschusses eingebracht. „Wir wollen ehrenamtliche Helfer und Steuerzahler, wo es geht, entlasten, ohne gut funktionierende Lösungen vor Ort zu verändern“, fasste Uwe Hilling als CDU-Fraktionsvorsitzender den Grund der Initiative zusammen.

 

Ein Sportplatz weise wenig Hindernisse auf und sei grundsätzlich ideal geeignet, um von leisen, aber leistungsstarken Mährobotern gemäht zu werden, stellte Hilling heraus. „Es gibt bereits Nachbarkommunen, die sehr gute Erfahrungen hiermit gemacht haben und die Technik entwickelt sich in diesem Bereich rasant weiter. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, auf Leasinglösungen zu setzen oder erst einmal Erfahrungen auf einem Sportplatz zu sammeln“, ergänzt der CDU-Sportobmann Uwe Dietrich. Auf Dauer sei das im Hinblick auf gesparte Personalkosten aber sicher für viele Sportplätze eine gute Lösung.

 

Dadurch, dass die Geräte auch im Dunkeln fahren können, stehe die Rasenpflege der Nutzung nicht entgegen, hob Dietrich einen weiteren Vorteil hervor. Bedenken wegen möglicher Beschädigungen oder Diebstähle seien durch technische Lösungen weitgehend unbegründet, ist die Lingener CDU-Stadtratsfraktion überzeugt. Ein positiver Aspekt sei auch die Nutzung von Strom statt Benzin heißt es in der Pressemitteilung abschließend.