CDU schlägt Projekt „Mein Baum für Lingen“ vor

Patenschaften und Baumpflanzaktionen im Fokus der Initiative

Lingen – Die CDU-Stadtratsfraktion möchte in Lingen ein Patenschaftsprojekt unter dem Titel „Mein Baum für Lingen“ auf den Weg bringen und stellt dazu einen Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses.

 

„Um Lingen noch lebenswerter zu machen, möchten wir mit dem Projekt erreichen, das bürgerschaftliche Engagement durch Baumpflanzaktionen und Baumpatenschaften zu stärken“, erläutert Umweltausschussvorsitzender Josef Heskamp (CDU) den Hintergrund der Initiative.

 

Weiter heißt es in dem Antrag: „Bäume haben für Städte wie Lingen eine besondere Bedeutung. Sie tragen zum Erscheinungsbild bei und verbessern das Stadtklima. Sauerstoffproduktion, Bindung von CO2 und Feinstaub, Temperaturreduktion und Schattenwurf fördern das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger. Diese schätzen das öffentliche Grün ebenso wie sie in ihren Kleingärten und auf privaten Grundstücken Bäume und Sträucher mit Sorgfalt pflegen.“

 

Mit dem Projekt „Mein Baum für Lingen“ solle laut CDU-Antrag darüber hinaus die Möglichkeit eröffnet werden, Geld für Bäume zu spenden. So soll an vielen Stellen in der Stadt vorhandenes „Grün“ ausgeweitet werden. Andere Kommunen könnten hier durchaus als Vorbild herangezogen werden, so unter anderem Braunschweig, Magdeburg, Dresden, Hamburg oder Berlin.

 

Mit einer geeigneten Öffentlichkeitsarbeit über die Medien, das Internet, Infomaterialien, Auftaktveranstaltungen und regelmäßigen Berichten sollten Bürger/innen, Institutionen, Betriebe und Vereine angeregt werden, „ihren Baum“ für Lingen zu stiften, so CDU-Ratsmitglied Josef Heskamp.

 

Die Stadtverwaltung soll mit dem CDU-Antrag zudem beauftragt, Ideen zu entwickeln, wie Bürger/innen, Institutionen und Betriebe motiviert werden können, durch eine Spende für Baumneupflanzungen in Lingen einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Aufwertung des öffentlichen Raumes zu leisten. Geeignete Pflanzstandorte könnten nach Ansicht der Christdemokraten z.B. durch ein „Baumspenden-Kataster“ im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden. Hier sollen dann Spendenfreudige auch die jeweiligen Baumarten-Liste finden.

 

Die Pflanzungen selbst sollen von der Stadtverwaltung fachgerecht durchgeführt werden. Die Spender/innen könnten hinterher erfahren, wo „sein/ihr“ Baum steht. Hierzu soll nach Ansicht der CDU einmal im Jahr von der Verwaltung zum „Tag des Baumes“ über die Fortschritte dieses Projektes berichtet werden. So soll unter anderem eine Baumstandort-Liste veröffentlicht werden einschließlich der Namen der Spender/innen, soweit diese damit einverstanden sind.

 

„Wir hoffen auf Zustimmung zu unserem Antrag und engagierte Partner“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Hilling abschließend. Die nächste Umweltausschusssitzung findet am Donnerstag, 28. Februar 2019, um 16.00 Uhr im Neuen Rathaus statt.