Bedarf nach mehr Wohnraum soll bedient werden

Lingener CDU-Stadtratsfraktion sieht Ausweisung eines größeren Baugebietes als notwendig an

Herzlake/Lingen – Die Lingener CDU-Stadtratsfraktion hat sich auf ihrer zweitägigen Klausurtagung in Herzlake-Aselage intensiv mit der Lingener Innenstadt, der Konzeptionierung des Masterplans Innenstadt sowie der Wohnbauentwicklung beschäftigt.

 

Eine besondere Diskussion gab es in der Arbeitseinheit zur Lingener Wohnbaupolitik. Oberbürgermeister Dieter Krone und Stadtbaurat Lothar Schreinemacher stellten die geplanten Ausweisungen weiterer Baugebiete in den kommenden Jahren in den einzelnen Ortsteilen vor. Aufgrund der großen Nachfrage, die sich nach Grundstücken auf den Vergaben in den Baugebieten „Erweiterung Wellbergstraße“ im Ortsteil Darme und „Erweiterung Am Schallenbach“ im Ortsteil Laxten mit jeweils über 200 Bewerbern ergab, sieht die Lingener CDU-Stadtratsfraktion es als eine hohe Priorität an, dass weitere Baugebiete ausgewiesen werden.

 

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling stellte fest: „Die CDU stand immer dafür, dass sich die Stadt- und Ortsteile weiterentwickeln sollen. Dazu gehört auch die Ausweisung neuer Baugebiete. Jedoch ist die Nachfrage so stark, dass es größerer Maßnahmen bedarf, um diese befriedigen zu können.“ Hierzu bezieht der Vorsitzende des Planungs- und Bauausschusses, Günter Reppien, ebenfalls Stellung: „Wir wollen weiterhin in einem attraktiven Wohnumfeld die Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken bedienen können. Hier müssen wir neue Wege gehen, damit Lingen (Ems) weiterhin eine Entwicklung aufzeigt.“ Beide sind sich sicher, dass an dieser Zielsetzung kein Weg vorbeigehen wird.

 

Daher wünschen wir uns von der Stadtverwaltung Vorschläge, wo und wie eine größere Ausweisung von Bauland erfolgen könne. Uwe Hilling: „Wir wollen den Lingenern ermöglichen auch in ihrer Stadt ein neues Haus bauen zu können, damit sie weiterhin von der attraktiven Stadt profitieren können. Die CDU-Stadtratsfraktion fordert daher einen Vorschlag zur Umsetzung dieses Vorhabens“, heißt es abschließend.