Katholische Kirche will an Einrichtungen festhalten

CDU-Landtagskandidat Fühner begegnet Weihbischof Wübbe

Lingen/Osnabrück – Zu einem intensiven Austausch über kirchliche, politische und gesellschaftliche Fragen kam der Lingener CDU-Landtagskandidat Christian Fühner mit Weihbischof Johannes Wübbe in Osnabrück zusammen. Begleitet wurde Fühner dabei von einer Gruppe Lingener.

 

 

 

Bildunterschrift:
Zum sprichtwörtlichen Gespräch "über Gott und die Welt" traf CDU-Landtagskandidat Christian Fühner  (rechts) mit Weihbischof Johannes Wübbe (links) in Osnabrück zusammen.

 

Im Bischöflichen Priesterseminar, wo einst mehrere junge Männer alljährlich auf das Priesteramt in der katholischen Kirche vorbereitet und unterrichtet werden, trafen sich die Teilnehmer zum Abendimbiss und Gespräch. An diesem Gebäude zeigt sich der Wandel und Umbruch, denen die Kirchen heute ausgesetzt sind, denn in 2017 wird im Bistum Osnabrück, wozu auch das Emsland gehört, wohl erstmals kein Priester geweiht werden können, weil es am Nachwuchs fehlt. Das Seminargebäude wird daher vermehrt als Tagungsstätte genutzt und auch externen Interessierten angeboten.

 

So standen in der Diskussion mit dem aus dem emsländischen Lengerich stammenden Weihbischof Wübbe dann auch die kontroversen Themen wie der Priestermangel, das Diakonat der Frau, die sogenannte „Ehe für alle“, das Zölibat, Kirchenaustritte und weitere aktuelle Fragen im Mittelpunkt eines offenen und sachlichen Austausches.

 

Christian Fühner hob in der Begegnung den hohen Stellenwert kirchlicher Einrichtungen in den Kommunen hervor und erwähnte dabei vor allem die Kinderbetreuung, das Schulwesen, die Sozialverbände und Beratungsstellen sowie die Krankenhäuser beispielhaft. „Kirche ist bei uns in der Region präsent und nimmt wichtige Funktionen für das Zusammenleben in der Gesellschaft ein“, so Fühner. Weihbischof Wübbe unterstrich, dass sich das Bistum Osnabrück seiner Verantwortung in diesen Bereichen sehr bewusst sei und auch weiterhin an den Angeboten festhalten wolle, auch wenn man sich Veränderungen stellen müsse.