
Stellungnahme in der Ratssitzung am 12.02.2009
Bebauungsplan Nr. 20 - Ortsteil Altenlingen "Logistikzentrum an der Raffinerie - südliche Erweiterung" - Satzungsbeschluss
CDU-Fraktion geschlossen - Schlarmann nimmt Stellung
Lingen – Der Rat der Stadt Lingen (Ems) hat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag nach fast dreistündiger Beratung mehrheitlich den Satzungsbeschluss gefasst. Für die CDU-Fraktion nahm deren Vorsitzender Werner Schlarmann während der Sitzung wie folgt Stellung:
"Der für diesen Bereich rechtskräftige Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2004 sieht für diesen Bereich eine gewerbliche Baufläche vor. Der Flächennutzungsplan ist nach unserer Kenntnis bisher nicht juristisch angefochten worden. Die Vermutung einiger Einwänder, bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes sei die Öffentlichkeit unzureichend beteiligt worden, ist nicht nachvollziehbar.
Aus diesem Flächennutzungsplan ist der heute zu beschließende Bebauungsplan abgeleitet. Ziel des Bebaungsplanes ist es, neue Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben zu schaffen. Die Fläche des B-Planes beträgt 33 ha Waldfläche. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist der Waldverlust durch geeignete Kompensationsmassnahmen an anderer Stelle vollständig, umfassend und fachgerecht auszugleichen. Die Stadt verpflichtet sich, 33,6 ha neuer Waldflächen mit heimischen Laub-, nicht Nadelgehölzen unter Beteiligung der Fachbehörden als Kompensationsflächen anzulegen. Weiterhin legt die Stadt auf 21,1 ha Prozessschutzwald an. Hier werden sich die Bäume, Straücher, Kräuter, Farne und Moose ansiedeln, die gute Wachstumsbedingungen auf den qualitativ unterschiedlichen Böden finden. Insgesamt werden also 54,7 ha neue Waldflächen geschaffen.
Firmen und Betrieben geeignete Flächen für die Errichtung von Arbeitsstätten anzubieten, ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommune. Dem Menschen eine Arbeitsmöglichkeit unter zumutbaren Bedingungen zu geben, nützt dem Menschen dadurch, dass er seinen und den Lebensunterhalt seiner Familie finanziell gestalten kann. Das stärkt das Selbstwertgefühl und gibt dem Menschen auch ein Stück Lebensqualität.
Wie sollen wir uns entscheiden: Schutz des vorhandenen Waldes oder Schaffung von Arbeitsplätzen?
Aus einem Schreiben, das in dieser Angelegenheit von Rechtsanwalt Klein am Montagnachmittag an mich gerichtet wurde: Ich zitiere:
'Sie entscheiden über die Zukunft unserer Stadt und das Wohlergehen der Bürger. Seien Sie sich bitte Ihrer Verantwortung auch zukünftigen Generationen gegenüber bewußt. Den Wald und die Landschaft können Sie nur einmal zerstören. Wir brauchen die Natur. Die Natur braucht uns nicht. Und noch eins: Geld kann man nicht essen.'
Eine andere Aussage aus der LT vom 06.02.09 im Bericht über die Ortsratssitzung in Altenlingen. Der Ortsbürgermeister von Altenlingen, Herr Laurenz Pott, führte aus: 'Ihm gehe es aber auch um die Zukunft der Kinder und Enkelkinder, die Arbeitsplätze brauchen.'
Die CDU-Stadtratsfraktion setzt auf die Zukunft der Natur und der Menschen. Der erhebliche Eingriff in die Natur wird langfristig durch die Kompensation ausgeglichen.
Jetzt die Ansiedlung von Betrieben zu ermöglichen, sichert Arbeitsplätze für Menschen, die im Erwerbsleben stehen, schaftt Ausbildungsplätze für die jüngeren Generationen. Hoffentlich erfüllt sich dann auch unsere Hoffnung, dass die Bürger Arbeit erhalten und so Geld verdienen, das sie zum Brot kaufen benötigen.
Die CDU-Fraktion stimmt dem Satzungsbeschluss zu."
Aus diesem Flächennutzungsplan ist der heute zu beschließende Bebauungsplan abgeleitet. Ziel des Bebaungsplanes ist es, neue Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben zu schaffen. Die Fläche des B-Planes beträgt 33 ha Waldfläche. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist der Waldverlust durch geeignete Kompensationsmassnahmen an anderer Stelle vollständig, umfassend und fachgerecht auszugleichen. Die Stadt verpflichtet sich, 33,6 ha neuer Waldflächen mit heimischen Laub-, nicht Nadelgehölzen unter Beteiligung der Fachbehörden als Kompensationsflächen anzulegen. Weiterhin legt die Stadt auf 21,1 ha Prozessschutzwald an. Hier werden sich die Bäume, Straücher, Kräuter, Farne und Moose ansiedeln, die gute Wachstumsbedingungen auf den qualitativ unterschiedlichen Böden finden. Insgesamt werden also 54,7 ha neue Waldflächen geschaffen.
Firmen und Betrieben geeignete Flächen für die Errichtung von Arbeitsstätten anzubieten, ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommune. Dem Menschen eine Arbeitsmöglichkeit unter zumutbaren Bedingungen zu geben, nützt dem Menschen dadurch, dass er seinen und den Lebensunterhalt seiner Familie finanziell gestalten kann. Das stärkt das Selbstwertgefühl und gibt dem Menschen auch ein Stück Lebensqualität.
Wie sollen wir uns entscheiden: Schutz des vorhandenen Waldes oder Schaffung von Arbeitsplätzen?
Aus einem Schreiben, das in dieser Angelegenheit von Rechtsanwalt Klein am Montagnachmittag an mich gerichtet wurde: Ich zitiere:
'Sie entscheiden über die Zukunft unserer Stadt und das Wohlergehen der Bürger. Seien Sie sich bitte Ihrer Verantwortung auch zukünftigen Generationen gegenüber bewußt. Den Wald und die Landschaft können Sie nur einmal zerstören. Wir brauchen die Natur. Die Natur braucht uns nicht. Und noch eins: Geld kann man nicht essen.'
Eine andere Aussage aus der LT vom 06.02.09 im Bericht über die Ortsratssitzung in Altenlingen. Der Ortsbürgermeister von Altenlingen, Herr Laurenz Pott, führte aus: 'Ihm gehe es aber auch um die Zukunft der Kinder und Enkelkinder, die Arbeitsplätze brauchen.'
Die CDU-Stadtratsfraktion setzt auf die Zukunft der Natur und der Menschen. Der erhebliche Eingriff in die Natur wird langfristig durch die Kompensation ausgeglichen.
Jetzt die Ansiedlung von Betrieben zu ermöglichen, sichert Arbeitsplätze für Menschen, die im Erwerbsleben stehen, schaftt Ausbildungsplätze für die jüngeren Generationen. Hoffentlich erfüllt sich dann auch unsere Hoffnung, dass die Bürger Arbeit erhalten und so Geld verdienen, das sie zum Brot kaufen benötigen.
Die CDU-Fraktion stimmt dem Satzungsbeschluss zu."






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