
Pressemitteilung vom 19.01.2010 
Welche Auswirkungen hat Wasserrahmenrichtlinie für Lingen?
CDU befürchtet Restriktionen - Umweltausschuss diskutiert am Donnerstag
Lingen – Auf Antrag der CDU-Stadtratsfraktion berät der städtische Umweltausschuss am Donnerstag (21. Januar 2010) um 16.30 Uhr im Rathaus über einen Sachstandsbericht zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Insbesondere soll es dabei um die Umsetzung und geplante Maßnahmen im Lingener Bereich gehen, heißt es in einer Pressemitteilung.
CDU-Ratsherr Karl Storm erläutert in seiner Funktion als stellvertretender Umweltausschussvorsitzender die Intention des Antrages: „Wir befürchten Restriktionen, wenn die Richtlinie eins zu eins umgesetzt wird und wollen uns daher ausführlich mit dem Thema beschäftigen.“ Gerade die Landwirtschaft sei davon betroffen und müsse in die Diskussion einbezogen werden, unterstreicht Storm.
Ein wesentliches Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist der gute ökologische Zustand für die Oberflächengewässer. Falls diese aber in der Vergangenheit künstlich verändert worden sind, gelten das gute ökologische Potential und der gute chemische Zustand bis zum Jahr 2015 als Ziele. Berührt sind die Gewässer Ems, Nordradde und Große Aa mit ihren Nebengewässern. Auch für das Grundwasser sind entsprechende Zielsetzungen vorgeschrieben und müssen bis 2015 umgesetzt sein.
Im Umweltausschuss möchte die CDU nun konkrete Einzelprojekte, die für Lingen zum Tragen kommen könnten, vorgestellt bekommen. Maßgeblich für Durchführungen entsprechender Maßnahmen sind das Bau- und Finanzierungsprogramm des Landes Niedersachsen, das über die Mittelverwendung der Projekte im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entscheidet.






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